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17.07.2006
Am Ende der Diäten: Magen-OPs
Wenn alle Diäten versagt haben, muss der Chirurg ran:
Das letzte Mittel gegen krankhafte Fettleibigkeit kann eine Magen-Operation sein: das Einsetzen eines Magenbandes oder das Legen eines Bypasses. Doch nicht für jeden Patienten. Der Grad der Fettleibigkeit wird mit dem Body-Mass-Index (BMI) bestimmt. Um den BMI auszurechnen, muss das Körpergewicht in Kilogramm (kg) durch das Quadrat der Körpergröße geteilt werden: Für eine 70 kg schwere und 1,70 Meter große Person ergibt sich zum Beispiel ein BMI-Wert von rund 24. Als Normalgewicht gilt ein BMI zwischen 18,5 und 24,9. Leicht übergewichtig sind Menschen mit Werten bis 29,9. Liegt der BMI über 30, ist man adipös. Hier beginnt das Risiko für Gesundheitsprobleme, ausgelöst durch Übergewicht.
Wer nicht krankhaft fettleibig ist, sondern nur ein paar Pfunde verlieren oder seine Körperform ändern möchte, für den kann die Fett-weg-Spritze der richtige Weg sein. Allerdings: An gesunder Ernährung und mehr Bewegung kommen auch diejenigen nicht vorbei, die ihre ersten Pfunde relativ unangestrengt verloren haben. Zum Abnehmen braucht man Erfolgserlebnisse. Wer wieder eine schlanke Taille oder schmalere Hüften erreicht hat, ist viel motivierter, seinen Lebensstil dauerhaft zu ändern. |
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