Pressemitteilung
 

02.04.2007

Fast food macht Kinder wirklich dick

Die Vermutung, dass Fast-Food schon in jungen Jahren dick macht, haben Forscher des Dortmunder Instituts für Kinderernährung in einer Langzeitstudie mit Zahlen belegt.

Schon bei Sechsjährigen, die regelmäßig Hamburger und Fritten essen, sei ein höherer Körpermasse-Index (BMI) feststellbar, teilte das Institut mit. Diese Kinder seien dicker. Für die Fast-Food-Untersuchung wurden 7400 Ernährungsprotokolle ausgewertet.

 

Zwar stünde Fast-Food bei deutschen Kindern und Jugendlichen noch nicht so häufig auf dem Speiseplan wie bei ihren Altersgenossen in den Vereinigten Staaten. «Doch auch hier zu Lande speist bereits jeder dritte männliche Jugendliche mindestens ein Mal pro Woche in der Frittenbude oder dem Schnellrestaurant um die Ecke - Tendenz steigend», berichtete eine Sprecherin. Bei Mädchen sei diese Zahl halb so hoch.

 

Von einem Fast-Food-Verbot raten die Forscher dennoch ab, denn das würde Burger, Fritten und Bratwürste erst recht attraktiv machen. Wenn die Eltern ansonsten auf eine vernünftige Ernährung achten, schadet auch der wöchentliche Besuch im Schnellrestaurant nichts. Von den so genannten Menüs, die auch noch mit einem zuckersüßen Softdrink heruntergespült würden, raten die Experten allerdings ab: Diese seien «wahre Kalorienbomben». Als Getränk sollte man lieber ein Mineralwasser oder eine Schorle nehmen, sonst habe man drei Teile mit sehr vielen Kalorien.

   
 
 

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