Pressemitteilung
 

21.05.2007

Nachts essen macht dick

Nicht wenige Menschen müssen von Berufs wegen die Nacht zum Tage machen und nehmen ihre Hauptmahlzeiten deswegen auch nachts ein.

Nicht wenige Menschen müssen von Berufs wegen die Nacht zum Tage machen und nehmen ihre Hauptmahlzeiten deswegen auch nachts ein. Andere können einfach nicht dem Drang widerstehen, spät abends noch eine außerplanmäßige Mahlzeit einzulegen. Weshalb nächtliche Mahlzeiten vom Körper offenbar anders verarbeitet werden als Mahlzeiten am Tag, haben Chronobiologen in Tierversuchen herausgefunden: Der Tag-Nacht-Zyklus wird von Genen geregelt. Und eines dieser Gene trägt den Namen "clock". Bei Störungen dieses Gens neigten Mäuse nicht nur zu Schlafstörungen. Die Tiere entwickelten auch eher Übergewicht.

 

Die Wissenschaftler vermuten eine Störungen des Hormons Leptin, da Leptin Sättigungssignale von den Fettzellen zum Gehirn übermittele. Die Störungen erklärten schließlich den ungehemmten nächtlichen Appetit. Bei den mutierten Mäusen wurde außerdem eine verminderte Konzentrationen des Hormons Ghrelin im Hypothalamus festgestellt. Ghrelin ist bekann dafür, dass es eine Verbindung von der inneren Uhr zum Appetit herstellt.

   
 
 

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